28.03.2018

"Unkrautsuppe" - Gründonnerstagsuppe

Die Germanen verehrten den Gundermann (Gundelrebe) als Arznei- und Zauberpflanze. Heute weiß man, dass er wertvolle Inhaltstoffe enthält, wie Kalium, ätherische Öle, Saponine und Vitamin-C. 
Er wirkt entzündungshemmend, krampflösend und stärkend. Zusammen mit anderen Kräutern kann man aus dem Gundermann eine richtige Kraftsuppe zaubern. 

Die Germanen bereiteten eine kräftigende Kräutersuppe zu Ostara, dem germanischen Frühlingsfest, zu. Später nach der Christianisierung wurde der Brauch übernommen.
Da die aus neun Wildkräutern bestehende Suppe sehr gesund ist, sollten auch wir sie öfter mit in den Speiseplan aufnehmen.


Zutaten für zwei Personen:
Je eine Handvoll: Gundermanntriebe, Brennnesseln, Giersch, Gänseblümchen, Brunnenkresse, Sauerampfer, Melde, Bärlauch, Wegerich – z.B. Spitzwegerich oder Breitwegerich (wenn eins dieser Kräuter bei dir nicht wächst, kannst du auch Huflattich oder Frauenmantel hinzunehmen)
1 Liter kalte Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 EL Öl
1 EL Mehl  /  optional Sahne
Zubereitung Schritt für Schritt:
1) Ein paar Gänseblümchenköpfe beiseite legen
2) Zwiebel klein schneiden
3) Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln kurz andünsten
4) Mehl dazugeben und mit Gemüsebrühe angießen
5) Gut durchrühren und Kräuter hinzugeben
6) Unter Rühren aufkochen und 5 Minuten kochen
7) Mit einem Pürierstab fein pürieren
8) Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Sahne abschmecken
9) Mit Gänseblümchenköpfen verzieren und mit frischem Brot servieren

24.03.2018

Und morgen entscheide ich, morgen...

Es ging mir schon lange durch den Kopf. „Was fange ich bloß mit meiner Seele an? Sie ist zu groß, eckt immer an, keiner will sie haben und dennoch hinterlassen alle ihre Spuren in ihr. Aus – Schluss – Vorbei! Ich verkaufe sie!“ dachte ich gestern.
Das traf sich gut, denn gestern war Freitag und freitags ist immer Markttag. Jeder von Rang und Namen, ob alt oder jung, arm oder reich, alle erscheinen. Ich musste mir nur noch überlegen, was ich für die alte Seele verlangen könnte. Gesellschaftlich angesehen wären sicher Erfolg, Leistungsorientierung, Leistungsfähigkeit und Besitz. Mir würden ja schon Ausgeglichenheit, Glück, Zufriedenheit, Anerkennung genügen. Ich ging also vergnügt zum Marktplatz, wohl wissend bald von meiner nervigen Seele befreit zu sein.
Ich suchte mir ein schönes Plätzchen und begann meine Seele, die etwas zerknittert war als Tuch vor mir auszubreiten. Da sah ich auf und war sehr erstaunt. Eine Frau mit langen, welligen, rotblonden Haaren und den dunkelgrünsten Augen, die ich je gesehen hatte saß auf einem schwarzen Ross mit heller Mähne. Ihre Augen waren so einprägsam. Es waren Augen, in die man sich fallen lassen konnte und geborgen war. Sie blitzten wissend und gütig ohne eines gewissen Respekts zu entbehren. „Das kann doch nicht wahr sein“, dachte ich und schaute mich um. Keiner schien sie zu bemerken, aber sie schenkte mir ein warmes Lächeln, stieg vom Pferd und besah sich das Seelentuch genau.
Plötzlich sah ich, dass das Schwarz matt schimmerte und aus Seide war. Ich sah, dass aus jeder Träne, die ich geweint hatte, Gold- und Silberfäden wuchsen, die ich und andere zu Mustern verstickt hatten, manche glänzten rostrot im Licht der Sonne. Es war mit Perlen eingefasst und Rubine waren hineingearbeitet. Ferner waren auf verschiedenen Stoffen die märchenhaften Kindheitsfarben wie „koboldblau“, „feenrosa“, „hexenlila“ sowie die grünen Schattierungen hineingewebt und auch die feuerhaften Sonnenfarben waren vorhanden. Auch mein Geisterblau war vorhanden. Die Farbe, die mich immer noch vorwärts treibt.
Besonders liebte ich doch auch die schwarzen Quadrate mit den weißen immer größer werdenden Handabdrücken und die weißen Quadrate mit den immer größer werdenden schwarzen Fußabdrücken…
Wollte ich dieses, nun gut etwas üppig gestaltete, Tuch wirklich loswerden? Auch wenn es groß war? Tücher sind kuschelig, wärmen, verstecken, decken auf…
Ich blickte wieder auf. Zu sehen waren nur noch ihr wehendes Haar, des Pferdes Schweif und durch mein Haar wehte ein wärmender Wind.
Heute weiß ich, es war gut die Seele zu behalten. Sie ist die Brücke zum Gestern. Und ohne das Gestern kein Heute. Sie ist ein Unikat. Sie ist mein Unikat!
Und morgen entscheide ich, was morgen anfällt und aus morgiger Sicht!
© Petra Müller

23.03.2018

Deva . . . Baumwesen


Ende der 1980er Jahre – hörte ich das erste Mal von Menschen, die Bäume umarmen. "Was für Freaks!", dachte ich. 
Ich wusste es nicht besser … Und, dass ich selbst einmal solch ein Freak sein würde, ahnte ich nicht. Schlimmer noch, dass ich sogar mit Bäumen REDEN würde, das hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt. 
Doch, ich erinnere mich auch daran, dass ich – vor allem, wenn ich traurig war – in die Natur lief und innerlich flehte: Helft mir doch! und fragte: Wo seid ihr? Hört mich denn niemand?

Uns begleiten und umgeben viele Wesen, die wir mit unserem Alltagsbewusstsein nicht wahrnehmen. Viele Bezeichnungen gab man ihnen im Laufe der Zeit … Baumgeister (Deva) gehören zu ihnen.
Bäume wurden seit jeher als heilig betrachtet. Die Menschen spürten das Wesen, das sie beseelt, ihre Lebendigkeit und ihre Ausstrahlung (Aura).

Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass du inmitten der Natur die besten Eingebungen hast!? Naturwesen helfen uns abzuschalten, den Kopf frei zu machen, um geistige Impulse empfangen zu können.
Einiges das spirituelle Menschen tun, mag für Außenstehende befremdlich wirken. So sieht es auch seltsam aus, wenn erwachsene Menschen Bäume umarmen. 
"Was soll das?", fragen sich Beobachter der Situation.

Baumgeister können uns helfen Stress loszulassen. 
Unseren Kopf zu leeren und im Hier und Jetzt anzukommen. Dafür müssen wir den Baumstamm nicht unbedingt umarmen. Wir können uns auch sitzend oder stehend anlehnen. 
Wir können das Baumwesen bitten uns mit frischer Energie zu versorgen und uns zu helfen unsere Gedanken zu beruhigen.

Mehr über Baumgeister bei: www.Suraya Baumeister.ch

21.03.2018

Löwenzahn Salat



...ist eine leckere, herbe Erfrischung im zeitigen Frühjahr, wenn man noch nicht viel anderes im Garten und in der freien Natur ernten kann. 

Er fördert Leber, Galle und dem Stoffwechsel und ist gleichzeitig Heilpflanzenanwendung und Delikatesse.

So gehts:
1.Sammel möglichst zarte Löwenzahnblätter im Garten oder auf nicht gedüngten Wiesen und abseits von viel befahrenen Strassen. 
2.Schneide eine Zwiebel in feine Würfel und streue Salz darüber. Lasse die Zwiebeln mit dem Salz eine Weile ziehen, denn dann wird die Zwiebel milder. Du kannst auch eine Knoblauchzehe fein schneiden und hinzugeben. 
3.Währenddessen kannst du dich um die Löwenzahnblätter kümmern. Erstmal gründlich waschen, um Sand und Erde zu entfernen. 
Dann eine Weile in lauwarmes Wasser einlegen, damit er ein wenig seiner Bitterkeit verliert. Man kann das lauwarme Wasser auch abgießen und nochmal frisch nachfüllen. 
4.Dann wird es Zeit für die Sosse: Füge etwas Essig hinzu, Sauerrahm (oder Schmand, Sahne) und etwa zwei Teelöffel Zucker. Das ist eine Menge Zucker für eine Salatsosse, aber der Löwenzahn ist so herb, dass ihm eine süsse Sosse sehr gut tut. Statt Zucker kann man natürlich auch Honig nehmen, oder man stellt sich der Bitterkeit. 
5.Jetzt ist es Zeit für die Feinarbeit. Kontrolliere jedes Blatt des Löwenzahns. Dann schneide die Blätter in feine Stücke.  
6.Hebe die Löwenzahnblätter unter die Sosse. 
7.Serviere den Löwenzahn-Salat und lass ihn dir schmecken.


19.03.2018

Knoblauch Sirup


Der Knoblauchsirup ist nicht nur sehr praktisch, sondern die Zutaten die du dafür brauchst, sind günstig und er ist einfach zuzubereiten. Alles was du brauchst ist Apfelessig, Knoblauch und etwas Honig. Diese Zutaten bieten kraftvolle gesundheitliche Vorteile und zusammen gemischt sind die Effekte noch mächtiger.

Dieser Knoblauchsirup wird dein Immunsystem stärken, den Blutdruck, sowie schlechtes Cholesterin senken. 
Er ist hilfreich gegen Erkältungen, Infektionen und nützlich gegen Gicht, Arthritis und Gelenkschmerzen.


Zutaten:
8 geschälte zerkleinerte Knoblauchzehen
1 Tasse (200ml) Apfelessig
1 Tasse (200ml) Honig

Anleitung:
Zerkleinere den Knoblauch.
Mische Honig und Apfelessig hinzu, mixe alles für 10-15 Sekunden mit hoher Geschwindigkeit.
Giesse die Mischung dann in ein verschliessbares Glas.
Dann für fünf Tage in den Kühlschrank und jeden Tag verrühren. 
Nach fünf Tagen ist der Knoblauchsirup gebrauchsfertig.

Dosierung:
2 TL Knoblauchsirup in ein grosses Glas Wasser. 
Trinke es am Morgen auf nüchternen Magen. Die Mischung ist sehr stark und sollte nicht auf einmal eingenommen werden.

Honig wirkt antibakteriell und antiviral. Es wird oft bei Husten und Erkältungen eingesetzt.
Apfelessig ist geladen mit verschiedenen Phytonährstoffen, die Krebs und Beinkrämpfe verhindern. Er enthält auch Zitronensäure die helfen kann, Nierensteine aufzulösen.
Knoblauch besitzt antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Knoblauch wird dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und sein Allicin Inhalt macht ihn zu einem der stärksten natürlichen Antibiotika auf dem Planeten.

Das Beste an diesem Knoblauchsirup ist, dass man ihn regelmäßig trinken kann um Krankheiten zu verhindern und um eine optimale Gesundheit zu erhalten.

17.03.2018

Rosinenwasser - ein uraltes Hausmittel

Rosinen sind sehr energiereich und beinhalten alle Nährstoffe der Traube, jedoch viel konzentrierter.Rosinen besitzen schnell aufnehmbare Kohlenhydrate. 
70% davon bestehen aus Fruktose. Rosinen sind besonders für Kinder und Sportler geeignet, da sie sehr energiereich sind. Rosinen sind sogar bei Anämie geeignet, weil sie reichlich Eisen, Kupfer und Mangan beinhalten.

Mit Rosinenwasser lassen sich bestimmte biochemische Prozesse in der Leber anregen und deine Leber sollte einmal im Monat, mit Rosinenwasser gereinigt werden. Das unterstützt den ganzen Körper enorm beim Entschlackungsprozess. Die Herstellung von Rosinenwasser ist sehr einfach und vorallem sehr billig…

Zutaten:
400 ml Wasser 
150 gr Rosinen
Bringe das Wasser im Topf zum Kochen und lege die gewaschenen Rosinen dazu. Die Rosinen minimum 25 Minuten dahinköcheln lassen und dann über die Nacht hindurch ziehen lassen.
Morgens die Rosinen abseihen und leicht anwärmen – nimm es auf nüchternen Magen. Danach 30 – 35 Minuten bis zum Frühstück warten.

Achtung! Keine glänzenden Rosinen kaufen! Ein Glanz der Rosinen deutet klar auf chemische Prozesse hin, dies nur, um die getrockneten Trauben appetitlicher erscheinen zu lassen. Beachte, dass Du nur dunkle Rosinen kaufst und diese nicht zu hart sind!

Hast du gewußt …
…dass, Rosinen für Frauen, die schwanger werden möchten, von Nutzen ist.
…dass, Rosinen über Nacht eingeweicht und am Morgen eingenommen die Darmaktivität unterstützen.
…dass, Rosinen die Stimmung heben können und Stimmungsschwankungen ausbalancieren.
…dass, Rosinen als starkes Aphrodisiakum in vielen Ländern der Erde gelten.

Bea's Hexenküche - Shop          

13.03.2018

Naturreiner Haarspray

Die Geschichte des Haarsprays ist noch gar nicht so alt. Erfunden wurde der Festiger in der Sprühflasche nämlich erst im Jahre 1955.
Auch heute ist das Haarspray als Stylingprodukt aus keinem Friseursalon wegzudenken.

Weil der häufige Einsatz von Haarspray die Haarstruktur schädigt und sogar die Kopfhaut angreift, ist es sinnvoll, sich ein natürliches Haarspray selber zu machen. 
Auch wer nur sehr selten Haarfestiger benutzt, muss sein Haarspray oder einen Ersatz selbst herstellen, wenn sich kein Fertigprodukt im Hause befindet.

Zutaten für ein natürliches Haarspray ohne Silikone und ohne Alkohol:

1 EL Manuka Honig
1,5 l kochendes Wasser
1 EL getrocknete Pfefferminzblätter

Die Pfefferminzblätter werden in eine Kanne gegeben und mit dem heißen Wasser übergossen. Nach circa 15 Minuten wird der Pfefferminztee durch ein Sieb gegossen und von den Blättern befreit. 

Wenn die erfrischend duftende Flüssigkeit etwas abgekühlt ist, kann der Honig zugegeben werden.

Das naturreine Haarspray wird in eine Sprühflasche gefüllt und ist einsatzbereit.

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Von: © hausmittel-haare.de